Stehn drei Birken

 

 

 

Stehn drei Birken still im Garten

vor dem Haus am Waldesrain.

Und sie warten

auf die zarten

winterharten

Immergrün im Mondenschein.

 

Sternengleiche Blüten blicken

auf zum Birkentrio. Sieh,

wie sie nicken,

herbstbestricken,

Grüße schicken.

Luna, lausch der Melodie

 

abschiedsfroher Hoffnungsweisen,

wie sie klingen durch die Nacht,

Gott zu preisen

für die leisen

Zeitenreisen.

Hörst Du, wie das Herz Dir lacht?

 

 

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scherzando

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Wie´s märzt und scherzt durch Baum und Strauch.

Ich will´s den Weiden singen,

der Bank im Wald, dem Bächlein auch

und Dir - vor allen Dingen.

 

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pinselgetupft

 

Es schweigen die Gräser novemberverfroren,

als hätten sie Glauben an Wärme verloren.

Ich möchte sie hüllen in riesige Decken,

damit sie die Näschen vor Frösten verstecken,

vor eisigen Stürmen der Zeit.

Ein Knistern so leise, wie Pinsel die tupfen,

gemahnen mich, keinen der Halme zu zupfen,

damit sie die Sonne befreit

aus risseberedten, zerbrechlichen Starren,

in denen sie duldend für Wochen verharren

im trauten vergänglichen Kleid.

Inmitten der winterumseufzten Gedanken

vernehm ich ein Wispern; es gleicht einem Danken,

als öffne ein Sehnen sich weit:

 

´Wir tragen ein Hoffen im frierenden Herzen,

adventliches Leuchten. Drum zünde die Kerzen,

und sei für ein Sterben bereit.´

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Na und?!

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Im November wachsen keine Anemonen

auf den Weiden, die wir oft umträumen,

so als könnten wir den Sommerwind bewohnen,

der sich flüstert aus den Zwischenräumen

 

wünschewach-ersehnter Zeitgebundenheiten. -

Ob sie uns in Dauer-Haft verführen,

Sinnesspitzen in ein Näheglück zu leiten?

Für Momente laß uns Ewigkeit berühren!

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