Verständnis-Los

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"Wer hört mir zu?

Mich drückt der Schuh!

Ihr müßt Verständnis zeigen!"

befahl die Schnat-

terente, matt

vom Hohenroßbesteigen.

"Ich lieh euch Eseln stets mein Ohr.

Nun schieb ich flugs den Riegel vor,

die Meinung euch zu geigen!" -

 

Sie stand im Eigentor,

 

beschoß, bewarf,

beschimpfte scharf

die derben Spiegelbilder.

"Das bin ich nicht!

Wer führt Gericht?"

Ihr Fuchteln wurde wilder. -

Die Esel staunten gar nicht schlecht.

"Versteht mich doch! Ich bin im Recht!"

Ein Flattern - spürbar milder -

entblößte im Gefecht

 

ihr zweites Ich.

Wie ärgerlich! -

 

"Ihr könnt mich nicht belehren!

Ich sag der Welt,

was MIR gefällt!

Wer will es mir verwehren?"

Ihr Schnattern schrillte pausenlos.

Die "Welt" verstieß den Gernegroß,

begann sich abzukehren.

"Wer hört den Eseln bloß

 

in Zukunft zu?

Mich drückt der Schuh!

Ihr müßt Verständnis zeigen!"

Die Antwort fand

ihr Unverstand. -

 

Und übrig blieb ein Schweigen...

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ALTER SCHÜTZT VOR TORHEIT NICHT!

 

A->lter mag vor manchem schützen, doch vor Torheit schützt es nicht.

L->ehren kann „man“ keinen Narren, der an Reife übt Verzicht;-)

T->oren schießen stets auf Spatzen mit Kanonen, volles Rohr.

E->rstens sind sie dann noch torer, als sie zweitens war´n zuvor.

R->ebellieren gegen Kluges, denn es deckt die Torheit auf.

 

S->chaden tun sie nur sich selber bei dem mutgewillten Lauf.

C->hronisch-kindisch ohne Meinen, hinterfragen tun sie nie.

H->aben immer was zu schwätzen, fühl´n sich wichtig, aber wie.

Ü->ben Tadel nur am andern, denn sie blöden sich perfekt.

T->ratschen immer in der Gruppe, von der Heuchelei bedeckt.

Z->iehen ständig über and´re, nur aus Neidkomplexen her.

T->un sich selber damit schaden, denn sie leiden drunter sehr.

 

V->on sich selber schwer begeistert, loben sie sich Tag und Nacht.

O->hne bei dem Schwall zu merken, daß die andern sie verlacht´.

R->eden, labern ohne Ende, ohne Pause, ohne Halt.

 

T->ölpeln über ihre Worte, deren Leere so geballt.

O->hne Geist und ohne Sinnen. Hören niemals richtig zu.

R->eiben sich an allem Schönen, finden nur im Grollen Ruh´.

H->echeln hinter viel Gerüchten, draus sie basteln sich ein Bild.

E->hrlich sind die Toren selten, denn sie tragen feiges Schild.

I->n der eig´nen trüben Seele, Einsamkeiten zu entflieh´n,

T->un sie alles zu entkommen, um sich doch nicht rauszuzieh´n,

 

N->arren tragen stolze Kappen. Meiden jeglichen Verstand.

I->gnorieren klare Worte. Haben sich noch nie gekannt.

C->haraktere kritisieren. Solches bleibt ihr liebstes Spiel.

H->asten töricht so durch´s Leben, ohne Glück und ohne Ziel.

T->orheit?

 

 

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