An Tagen wie diesen...
Die Halme und Gräser der Felder und Wiesen
beginnen bedächtig an Tagen wie diesen
behaglich zu gähnen, die Glieder zu strecken,
die wintergebeugten Gemüter zu recken.
Noch träge verschlafen, in müden Gedanken,
der Sonne ihr kitzelndes Wecken zu danken,
um nach dem Erwachen sich frisch zu erheben,
und „Sei mir gegrüßet!“ zu rufen dem Leben,
das neu sich will öffnen, dem Hoffen entgegen,
um wachsend zu preisen den göttlichen Segen.
Drum will ich es wagen an Tagen wie diesen,
die Hoffnung begrüßen wie Felder und Wiesen.
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Naseweise Blätterspitzen
sah ich spähend grün erblitzen.
Erstes Paradiesesgrüßen
läßt mich frühlingsfroh genießen.
Märzenbecherglockenläuten -
wundergleiches Himmelsdeuten,
dem die Winterlinge lauschen,
sich am Becherweiß berauschen,
wenn die Iriszwerge winken,
krogeküßten Duft zu trinken.
Möge jedem, der´s vernommen,
Heiterkeit ins Herze kommen.
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Wenn es Sterne regnen würde
für ein ungeschminktes Grüßen
ohne jene Floskelbürde,
Namen dabei auszuschließen;
für ein Fragen nach Ergehen,
ein Entgegnen abzuwarten,
für ein zugeneigtes Sehen
nach des Nächsten Dornengarten
für ein Du-gewagtes Schenken
unberechnet, frei gegeben,
für ein Dankeswort, im Denken
an die kurze Zeit im Leben,
könnten auch im Winter Herzen-
Felder, -Wiesen glanzerblühen,
statt Verwelktem Sternekerzen
regenreich im Jetzt erglühen.
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