Wuff
Willst Du jemand sicher auf die hohe Palme bringen,
dann beklinge Dich mit extra höflich-nettem Ton,
damit läßt Du ihn dann ganz manierlich drüber springen,
und er erntet selber den Dir zugedachten Hohn.
Denn er wollte Dir durchschaubar listig Beinchen stellen,
und nun landet er geplättet selber auffe Schnüß.
Statt zu beißen, brauchst Du leise bloß ´mal Wuff zu bellen,
und die Smileys sind Dir stets verdient und ganz gewiß.
Was wäre, wenn...
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Was wäre, wenn es sich auf Waagen ließe wiegen,
wie sehr und viel im Leben jemals Du geliebt,
auf welchen Schalen würden die Gewichte liegen,
von denen es - in Liebes Namen - viele gibt?
Du könntest alle Habe andern Menschen geben,
in Staub und Asche Opfer gar zuhauf erbringen.
Du könntest ganze Welten aus den Angeln heben,
Gerechtigkeit für Schwache stark an Mut erringen.
Mit schönsten Worten könntest Du die Liebe malen.
Was brächte es, wenn aus die Taten letztlich blieben?
Zu schweigen, wo ein and´rer leidet schwere Qualen,
bedeutet das vielleicht, Dich selber nicht zu lieben?
Und trägst Du noch an tief bereuter Schuldesbürde?
Wie viele Türen „Nicht vergeben!“ sind verschlossen?
Und welchem Aug´-um-Auge bist Du selber Hürde?
Wie viele lästerliche Pfeile sind geschossen?
Mal ganz zu schweigen von den inneren Gefahren:
dem Neiden, Heucheln, Richten und der vielen gleichen.
Was würde jene Waages-Schalen aufbewahren
an echter Liebe? Könnte es wohl jemals reichen,
in jene Grabeshymnen wahr mit einzustimmen,
die oft zuletzt den Toten liebesfähig sprechen,
als könnte dieser noch zu Liebesufern schwimmen
und hätte nie die Chance gehabt, in See zu stechen...
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