Vorurteile
Ist die eine Lade zu -
doch, wer will schon solche Ruh´ -
geht die nächste Lade auf,
nimmt der Vorurteile Lauf...
Und je mehr sich angehäuft,
desto miniger sich´s läuft.
Kritisch nachgedacht bevor
Meinung schießt ein Urteils-Tor.
Sachlich bleiben, kein Klischee!
Unbegründet tut´s nur weh,
feindbeseelt und aggressiv,
fällt der Urteils-Faller tief.
Dis-und-kriminiert er doch
Minderheit. Und fällt ins Loch
des Konfliktes, der ihn prägt,
und den Andern dafür schlägt.
Schichtet negativ und starr,
eig´nes Unvermögen. Narr!
Prüf´ doch nach, bevor Du fällst,
und Dein Armutszeugnis stellst!
Objektiv an Tatbestand,
Infos gibt´s genug im Land!
Wenn Dir Fremdes reicht zur Angst,
hinterfrag´, wovor Du bangst!
Dann gewinnst Du Sicherheit,
und vermeidest einen Streit!
Kompensieren fällt Dir leicht,
wenn der And´re Dir nicht reicht.
Reichst Du Andern nicht, was dann?
Fühlt es sich erniedrigt an,
wenn man Dich zum Sündbock macht?
Hättest Du dann auch gelacht?
Vorurteil ist Diktatur,
härtet die Konflikte nur.
Gruppenzwang verbreitet mit.
Konkurrenz erzeugt den Tritt
zu dem Urteil, das sie fällt,
feige, machtlos, selbst zerschellt.
Wo die Ratio widerlegt,
wird es trotzdem noch gepflegt.
Wertet stets im Voraus klein
und erweist sich als gemein.
Die Gesinnung -> asozial.
Und die Folgen -> stets fatal!
Self fulfilling prophecy
zeigt der Holocaust wie nie!
Zu bequem, im Denken tot,
das ist Deine wahre Not!
Argumente kennst Du nicht,
wo die Torheit aus Dir spricht.
National-und-Ismus pur
nennt sich solch verfolgte Spur.
Nur in Schwarz und Weiß gedacht,
gibt Gewalten ihre Macht.
Wer den eig´nen Selbstwert kennt,
läßt dem Andern dessen Cent.
Drum entfärbe Emotion!
Werd´ real in Deinem Ton!
Nimm sie ein, die andere Sicht!
Dann verirrst Du Dich auch nicht!
„Typisch“ -> Nein, und „einzig“ -> Ja
bleibt der Wahrheitsfindung nah,
logisch, sachlich und stringent,
rational und ohne Trend.
Nur vermeintlich ist die Schuld,
mach` sie nicht zu Deinem Kult,
wo Du Feindesbild erbaust,
Du in Deinen Spiegel schaust.
Eigne Dir ein Wissen an,
und nach diesem prüfe dann,
was gerecht ist, nicht verletzt,
was des Andern Würde schätzt.
Denn der And´re - Mensch wie Du -
er gesteht Dir Deine zu.
Denke nach, bevor Du sprichst,
daß Du nicht noch mehr zerbrichst!
Empathie - ein Zauberwort.
Mag es klingen laut und fort...
Tango











