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verschaukelt

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Wie unbekümmert läßt der Staub sich wiegen

 im Schaukelstuhl der wunschbewegten Stunden,

 als Kinderaugen phantasieverbunden

 betäubt im märchenglaubenden Besiegen

 

von Schreckensmächten bald dem Trug erliegen,

sie hätten schon das Dunkle überwunden. -

Wo noch die Schattenarme Nacht bekunden,

beginnt Geborgenheit davonzufliegen.

 

O süßer Schlaf, wie kannst du dich entziehen,

dem Reinen bitt´re Weine einzuschenken!

Wer hat den Rabenmantel dir geliehen,

 

dem Kinde ein Beschützen vorzugaukeln,

als könnte es getrost die Lider senken,

wo auf der Lauer längst die Ängste schaukeln?

 

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o. T.

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Wenn sich schattenschwere, schwache Schritte scheuen

ein Bereuen zu zerstreuen, schuldgeplagt

angeklagte, weh-zernagte leere Treuen

neue Reuen häufen, wo Vernunft versagt,

kann Vergebung wagen, ungelebtes Freuen

zu beleben, daß Beklagtes nicht mehr fragt

nach der Buße, welche Gnade längst entbunden

von den Schuldgefühlen, die bis heut´ verwunden.

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o. T.

 

Es ist ja nur ein kleines bißchen Sterben,

es bleibt ja nur ein hautlos´ Ach und Weh,

Ich weine mit der Weide dort am See

und lasse mich vom Frühlingsduft umwerben,

 

als wärs das erste Mal, daß Tränen Farben fühlen,

als wärs das letzte Mal, daß mir der See raunt: Geh

ins Morgenrot, denn gestern lag der erste Schnee

noch unberührt im Dämmerland der weißen Mühlen.

 

(Gedanken zum Thema: Demenz)

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verwirrt

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(Alzheimer)

 

Vergessen preßt sich heimatlos

hinein in Hirngezeiten.

Verstandverloren - Spuren bloß

im suchenden Entgleiten

der Innenfremde. - Keiner kann

entwirren, was im Wahn ersann,

sich selber zu vermissen,

der Wirklichkeit entrissen.

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