o. T.
Den ungesproch´nen Worten zuzuhören,
wo Einsamkeit durch Augen-Blicke spricht,
vermag manch´ unsichtbares Band zu nähren,
erhellt so manche Dunkelheit mit Licht.
Der Wunsch, doch einmal nur gehört zu werden,
so ohne Vorbehalte, mitgefühlt und klar.
Wer hat ihn nicht, den Herzenswunsch auf Erden?
Und denkt bei sich: ´Er wird ja doch nicht wahr.´
Doch manchmal, wenn wir nicht auf uns nur schauen,
gewahren wir, was and´re tief bedrückt.
Es lohnt sich hinzuhören und zu bauen
die kleine Brücke, die den Einsamen beglückt.
Vielleicht berührt es manches Herz und Wange
mit einer kleinen Freudenträne - wunscherfüllt.
Und diese eine Freude währet lange,
denn beide haben einen Herzenswunsch gestillt.
Genügsamkeit?
Die Hoffnung soll befriedigt sein?
Erfüllung jedes Wunsches Dein?
Zufrieden, Du, und trunken?
So daß Dein Sehnen nicht mehr sucht?
Und nicht ein Träumen noch versucht,
dazwischen Dir zu funken?
Beliebt es Dir ein bißchen mehr?
Für Hundsi noch ein Knochen? Wer,
gebot Dir solches Gieren?!
Und warum unzufrieden stet,
so daß das Lachen Dir vergeht,
wo Wünsche sich verlieren?
So viele blicken düster drein.
Sie sorgen, sehen nur ihr Sein,
befassen sich mit Kreisen,
um Job, Probleme, um die Brut,
und auch die Habe und das Gut,
um andern zu beweisen,
wie ach so glücklich sie doch sind,
zufrieden und so gar nicht blind
für ihre eig´nen Schatten.
Sie gaukeln sich im Schein was vor,
darin das Hoffen sich verlor,
und werden SO ermatten.
Entspannt und fröhlich? Keine Spur!
Die Mienen sind verbittert nur.
Und strahlende Gesichter?
So selten sind sie noch zu seh´n,
Ein Lächeln bleibt erstarrt und steh´n,
wie ausgebrannte Lichter.
Erstaunlich, wer ins Herze schaut,
des Einzelnen. Es ist ergraut
in düster-suchend Sorgen.
Der eine holt sich Freundesrat,
der and´re zeigt sich künstlich, glatt
und grübelt doch ums Morgen.
Sie reichen Klinken sich beim Psych
und drehen immer nur um sich.
Sie suchen sich zu finden
in Esokram und Religion,
im Strudel flüchten sie davon,
die Augen zuzubinden.
Sie schaden sich und wissen´s ja,
denn Heilung war bis heut´ nicht da.
Sie nähren Depressionen.
In Nebelschwaden eingehüllt,
sobald sich doch nicht das erfüllt,
womit sie sich „belohnen“.
Die Flucht heraus, sie finden sie,
in ihren Süchten nimmer nie!
Im Sehnen stet gefangen.
Die Rettung nehmen sie nicht an,
die einzig frei sie machen kann,
und wollen mehr verlangen.
Der Mann vom Fach, Er kennt sich aus.
Er bringt die Seele heil nachhaus,
im Wirken all der Tiefen.
Sein Angebot, so denkbar schlicht,
es funktioniert, wo Er´s verspricht.
Es läßt sich einfach prüfen:
Ein Anruf in der Not genügt.
Er rettet, weil Er niemals lügt
und öffnet Seine Türen.
Er lädt Dich ein, vertraue nur,
und bleibe nicht so starr und stur,
Du hast nichts zu verlieren!
Ein Kind versteht es, frei und echt.
Es legt sich keinen Trug zurecht,
so fintenlos im Wagen.
Vertraue Du dem Vater blind,
wie Kinder, die noch arg-los sind,
und stelle keine Fragen!
Die Therapie ist Gottes Plan.
Er kennt die Sorgen, und Er kann
zu Seiner Zeit sie lindern.
Der Frieden kehret ein ins Herz,
und sei es noch so tief im Schmerz,
Er bleibt bei Seinen Kindern.
Verändern kann Er, wenn Du willst,
und nicht im Ego überquillst.
Geduldig sei im Harren!
Befolge Seinen heilend´ Rat
Vertraue fest auf Seine Tat.
Er wird Dich stets bewahren!
Wer bietet sonst Dir solches an?
Versprechen, das Er halten kann!
So lasse Dir genügen
an Seinem Dir gegeb´nen Wort!
An jedem andern Suche-Ort,
da wirst Du Dich belügen!
Zufrieden-Sein -> Genügsamkeit
Das Haben-Wollen -> Wünsche-Streit.
Im Trotzdem-Weiter-Gehen.
Erweist sich Richtung bald und Halt.
Das Hoffen kommt in der Gestalt,
wo Warten bleibt nicht stehen.
