Muschelklang
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Bevor es nebelt, flüster mir ein Sehnen
aus sonngeküßten Stränden ins Gemüt,
damit Erinnern sandumschmiegt erglüht
im Muschelklang der Wellenkantilenen.
Verblassen sollen Sturm- und Abschiedsszenen,
aus denen mir kein Hoffen mehr erblüht,
wo Lebensfülle leeren Charme versprüht,
verwundet an Tristessen sich zu lehnen.
Solang die meerumrauschten Wünsche winken,
vermag ein Windeshauchen mich zu wiegen
ins Traumgemach, das zeitlos Wunder webt.
Aus Regenbogenkelchen will ich trinken,
in denen Bitterkeiten bald versiegen,
davon zu künden: Ja, ich hab gelebt!
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Sprich nach innen
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Sprich nach innen, wenn die Wünsche brennen,
einst erfüllte wieder zu erkennen.
Spür´, wofür ein Dank sich läßt erfühlen,
nicht-erfülltes Sehnen Dir zu kühlen.
Sprich nach innen, wenn die Leeren beugen,
Starren namenlose Angst erzeugen,
halmeklammernd noch nach vorn zu schauen,
aufzurichten, was vergaß zu trauen.
Sprich nach innen, wenn die Zweifel zwingen,
richtungslos um vagen Halt zu ringen.
Manch´ Erreichtes stolpernd zu erfahren
kann vor manchem Sturz ins Nichts bewahren.
Sprich nach innen, wenn in Dunkelheiten
Dir ein Lichtlein will den Weg bereiten.
Was sich ohne Worte läßt erhören,
kann Dir niemand jemals ganz zerstören.
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Tango












