V.e.r.m.u.t.l.i.c.h
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„V ermutlich“ läßt die Schultern wankelmütig hängen.
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E rsucht die Hoffnungslosigkeit ins Aus zu drängen,
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R iskiert die nächsten Trotzdemweiterschritte nicht.
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M ißtraut dem Mut, dem Glauben, löscht das letzte Licht
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U nd zwingt den Zweifel Zuversichten zu verbauen.
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T otal enttäuscht vom eignen schwachen Selbstvertrauen,
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L ogiert die Einsamkeit als Leeredauergast,
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I m Kreisen um ein Glück, das furchtsam sich verpaßt. -
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C hapeau! „Womöglich“ leckt die Wunden wieder weiter
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H erbei, gewahrt nicht mal die nahe Chancenleiter.
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Meinungsfreiheit?
„Bitte sei doch meiner Meinung,
denn das brauch´ ich zur Bescheinung
meines Egos, das - bestochen -
ohne Rückgrat kommt gekrochen“,
spricht Diktator zu den Jüngern,
die ihm gleiten aus den Fingern,
weil er Meinung hält gefangen,
um die Weste zu erlangen,
deren Weiß sich längst verdunkelt
weil sie mit den Blendern schunkelt,
denen sie verfallen ist,
angesteckt durch Hinterlist.
„Will nur schöne Worte hören,
die den Geltungsdrang betören.
Alle, die noch anders denken,
muß ich in die Gruft versenken,
wo der Staub sich stapelnd mehret,
untern Teppich feig´ gekehret“,
meint der schwache Machtbegehrer,
sammelt sich die Scheinverehrer,
widerspricht den eig´nen Werten,
die sich gegen ihn verkehrten.
Denkt sich: Hände in den Schoß!
Dieser liegt ja eh schon bloß.
Freies Meinen und Gedanken
legt in Ketten er mit Schranken,
was die Andersdenker wundert.
Schließlich sind es viele Hundert,
die sich nicht verbieten lassen,
frei zu denken im Verfassen
ihrer eig´nen Sicht der Dinge,
selbstgeachtet TROTZ der Schlinge,
die sich keinem Herrn muß beugen,
um im Klartext zu bezeugen,
was ihr Recht im Dasein ist,
ohne fremdes Denkgerüst!
Ungereimtes wahrzunehmen,
heißt, sich damit nicht bequemen.
Einer malt es auf in Bildern,
and´rer tut´s in Versen schildern,
Dritter schreibt es in Geschichten,
- Wahrheit läßt sich nicht vernichten. -
Vierter sagt es durch die Blüten.
Meinung läßt sich nicht verbieten.
Wird sie auch verbannt auf Zeiten,
kann sie dennoch aus sich breiten.
Ihr Begleiter ist der Mut.
Gegen Ströme schwimmt er gut.
Tango










