o. W. ! ;-)

 

Pimpers Ellen regt sich gerne

künstlich über alles auf

Wer bewußt Ideen klaute,

kriegt von Ellen stets eins drauf.

 

Als im Treppenhaus sie lauschte

einem Hinweis - aufgeschnappt -

welchen sie zunächst verspottet,

wird sie später dann ertappt,

 

diesem Hinweis flugs zu folgen,

führt er doch zu einem Schatz,

den sie selber gern besäße.

Also knipst sie diesen Platz,

 

um im Treppenhaus zu prahlen:

„Leute, seht euch DAS mal an!

Meinem Hinweis müßt ihr folgen!“

Wessen Hinweis fragt sich dann?

 

Hat sie diesen nicht erst gestern

abgewertet, laut verschmäht?

Honi soit qui mal y pense...

Dile Tante kommt zu spät.

 

Statt zu sagen: „Diesen Hinweis

gab mir gestern der und der.“

Manchen mit Profilneurose

fällt ein Aufrecht-Gehen schwer.

 

Und so nennen sie ihr eigen

eines Anderen Idee,

um sich selber mit zu schmücken.

Einfallslosigkeit - oh Weh...!

 

Fremde Federn können kitzeln.

Manchmal treffen sie galant

in das Schwarze, zweie Maße

zu benennen, wenn erkannt.

 

 

 

„»Ich bin ein angesehener Mann«, sagte der Dieb,

da er am Schandpfahl stand.“ - aus Deutschland;-)

 

 

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Willgekürt

Dir genügt das Hörensagen?

Baust ein Urteil auf Gerücht?

Statt Dein Bild zu hinterfragen,

löschst Du aus der Klarheit Licht.

 

Läßt Dein Denken fremd bestimmen

- beide Seiten hörst Du nicht, -

Willgekürtes zu erklimmen,

das im Halb zusammenbricht.

 

Was Du hörtest, gibst Du weiter,

so als wüßtest Du es ganz.

Überläßt Dich so bereiter

fremdgedachtem Klagetanz.

 

Wahres meidet Dementieren.

Glaube einfach, was Du hörst.

Denn es wird ja DICH blamieren,

wo Du Dich umsonst empörst...

 

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Beamte haben´s schwer;-)

Im Betreff ein Aktenzeichen,

rechts daneben Tag und Jahr.

Oben drüber - amtsverschimmelt -

die Adresse, ist ja klar.

Sehr geehrte Frau vom Bürger

Nummer elf in Reihe vier:

Bitte nehmen Sie zur Kenntnis,

daß - wir können nix dafür -

jene Stätte, wo ihr Gatte

achtzehnhundertneun verblieb,

anderweitig wird vergeben.

Daher seien Sie so lieb,

Ihrem Mann Bescheid zu geben,

denn die Stadt, sie braucht den Platz.

Hochgeachtet bis zum Rande

grüßen wir mit diesem Satz

auch die Katze, die begraben,

neben Ihrem werten Hund.

Geben Sie uns Tag und Uhrzeit,

Ihrer Räumung bitte kund.

 

 

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