Eis gebrochen
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Es perlen Freudentränen von den Wangen
der eisverträumten Flüsse - zeitverschwiegen,
als dürfe ein Geheimnis nicht versiegen,
zu künden von zerbrechendem „Vergangen“.
Und an den Ufern schmelzen tau-umfangen
erstarrte Damalslieder - aufgestiegen,
wie ungelöste Trauer fortzufliegen,
als hätten sie den Fluß der Zeit durchgangen.
Beredte Risse aderbahnbefreien,
dem spiegelglatten Antlitz nicht zu trauen,
zerkratzte Wangen, die vom Weinen müde,
als müßten Wunden selber sich verzeihen,
im Strahl der Sonne Zuversicht zu schauen,
wie Jahr um Jahr der Fluß bei seinem Liede.
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Flocken-Terzanelle
Beflügelt von dem Tanz der ersten Flocken
verströmt ein Lächeln seine Zuversicht,
vermag dem Hoffen Schimmer zu entlocken,
in winterliche Kälte, wie ein Licht
als zarte Brise lautlos einzudringen,
verströmt ein Lächeln seine Zuversicht,
als wolle es Musik ins Dunkle bringen,
in warmen Wintersonnenstrahlenweisen
als zarte Brise lautlos einzudringen
in Herzen, sie von Kummer zu enteisen,
der furchtsam sich dem Hoffen scheu entzieht,
in warmen Wintersonnenstrahlenweisen
nur allzu oft ins Gestern weh entflieht,
dem Hauch des Lächelns kein Gehör zu schenken,
das furchtsam sich dem Hoffen scheu entzieht.
Ein Sehnen sacht ins Jetzt hineinzulenken,
beflügelt von dem Tanz der ersten Flocken,
dem Hauch des Lächelns ein Gehör zu schenken,
vermag dem Hoffen Schimmer zu entlocken.
Tango












