o. T.

 

Es darf der Blick sich noch des Jetzt erfreuen,

wenn auch des Winters wunde Hände frieren,

in Wehmut zagen, beben im Bereuen,

im Wunsch, Vergang´nes einmal zu berühren.

 

So selbstverständlich auch das Aug´ erblickte,

wie unscheinbar die Melodie verklungen,

zu schauen, was in Zugewandtheit nickte,

zu lauschen, wie Erinnertes gesungen

 

von Atemholen, Weilen an den Quellen,

Gewohntes als ein Neues zu erkunden,

als könne es durch einen Blick erhellen,

was sonst ins Damals spurenlos entschwunden.

 

 

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atemspurgeprägt

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Es ist ja nur ein Zweig aus weißem Flieder,

der ein sich prägt in dämmerndes Gemüt,

als kehrte flüchtig ein Erinnern wieder

 

und stimmte ein ins alt-vertraute Lied

von Atemspuren edenschatzvergraben

die, eingeprägt in dämmerndes Gemüt,

 

in lichten Augenblicken Sinne laben,

als Samenkorn im Geistgemach verweilen

wie Atemspuren edenschatzvergraben,

 

als könnte Abschied leis´ Vergessen heilen

im frischen Fliederduft aus Kindertagen

als Samenkorn im Geistgemach zu weilen,

 

um dann die Blüte welk ins Grab zu tragen,

als träumte Sehnen sich in Ewigkeiten,

im frischen Fliederduft aus Kindertagen,

 

Erahntes sterbensreif nachhaus´ zu leiten. -

Es ist ja nur ein Zweig aus weißem Flieder

und träumt als Sehnen sich in Ewigkeiten,

als kehrte flüchtig ein Erinnern wieder...

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Gewärmt erfroren

 

Es ist Dein Mantel, der mich schützt

vor all den kalten Blicken,

wenngleich die Wärme nichts mehr nützt.

In Händen einzunicken,

 

die - stärker als der weiße Tod -

den Lebenshunger stillen.

Erfroren auch die letzte Not,

im Ringen jenen Willen,

 

dem Schlaf des Eises zu entgehn,

in Starre Licht zu trinken,

betäubt den schweren Kopf zu drehn,

von fern Dir zuzuwinken,

 

von Gnade göttlich eingehüllt,

den Mantel Dir zu danken.

Du hast Barmherzigkeit erfüllt

entgegen kalter Schranken.

 

 

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