"Man, man, man!"

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Warum sagen viele „man“,

wenn das „Ich“ sich äußern kann,

seine Meinung zu bekunden?

 

Schieben sie die „Mane“ vor,

aus der Furcht vorm Eigentor -

masse-meinungslos-gebunden?

 

Fehlt ein Selbstvertrauen gar,

wenn das „Ich“ wird offenbar?

Brauchen Krücken sie zum Stehen?

 

Ist es Dreistigkeit, den „man“

zu benutzen, weil ja dann

viele sich im Rechte sehen?

 

Wer mir sagt: „Man macht das so“,

dem entgegne ich: „Oho!“

Schaffst Du´s nicht, für Dích zu sprechen?

 

Steh´ als Fläche nicht bereit

für Dein Übertragungsleid!

Kann mich selbstbewußt erfrechen;-)

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Gesang der Drossel

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Ergraute Wolken grollen / dem Gaukler gramgetragen.

Ergrimmt in grellen Rollen, / gesuchtes Glück zu gieren.

Gebunden, grabumfangen, / die Grenze zu verlieren.

Gespenstisch grüßt die Drossel. - / Betrauernd grelles Klagen

 

begreift im greisen Glauben, / um Gnadenfrist zu fragen,

als könnte geistgebunden / ein Trug sie noch verführen

und zu versäumten Gunsten / der Güte Hand berühren,

des Grauens Stundengläser / im Todesgriff zerschlagen.

 

„Genug Gesang der Drossel! / Ihr Spotten möge schweigen!“

„Genug, ihr groben Geister! / Verlaßt der Narren Reigen!“

Ent-Scheiden läßt dem Gaukeln / gefühlte zehn Sekunden!

 

Gefriert der Maske Scheinen, / dem Sterben sich zu neigen?

Gelingt´s an letzter Grenze, / noch einmal abzuzweigen?

Gebrochen-leere Augen - / sie werden es bekunden.

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