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Amors Note
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Ich kam als Note auf die Welt
und tanzte - reichlich munter -
die Leitern - wie es mir gefällt -
grazierlich rauf und runter.
Ein Schlüssel violinte Dur;
ich mollte hopsend heiter
durch Melodeien aus Amour
hinauf zum Sternenreiter.
Der trug mich huckepack zum Mond.
Dort hüpf ich heut als Note
ins Klängereich, das in mir wohnt,
als Amors Liederbote.
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Sprach-Los
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Bewahre nur die Silben ungesprochen.
Verbunden bleibt Vertrautes dennoch fest.
Und tust Du´s kund, so wird´s Dir leicht zerbrochen
von manchem, den aus Neid ein Glück verläßt.
Wo Zugeneigtes darf getrost sich zeigen,
da wird ein Teilen doppelt freudbeschenkt.
Im Einvernehmen läßt beredt sich schweigen.
Und was der Nächste sich bei Blicken denkt,
er kann´s Dir weder nehmen noch zerbrechen,
sofern ihm der Dahinter-Schlüssel fehlt
zur Türe, Kammer Deines Herzens Sprechen,
darin sich nährt, was tief Dich still beseelt.
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unumwunden
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Leise lächelt ein Berühren
wimpernspitzenzart ins Schweigen,
im Ertasten zu bezeigen,
was dem Sinnen will entsteigen. -
Ohne ganz sich hinzuneigen
wagt erahnendes Erspüren
Nähe achtsam zu ergründen.
Reizbetörendes Erkunden
blickentkleidender Sekunden
sucht berückend, unumwunden
am Ersehnten zu gesunden,
Wachgefühltes zu entzünden.
Was im Herzen längst beschlossen,
will Verstand gemütbeschränken,
im Bezweifeln einzulenken,
statt dem Wunsch Gehör zu schenken. -
Kann ihm jemand DAS verdenken?
Schuld sind Deine Sommersprossen!
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ich hab ´ne Meise...
getroffen, die hat mir folgendes gezwitschert:
Wenn Dich Hasen auf dem Felde sehn,
mußt Du hoppeln, Deine Ohren spitzen.
Darfst Du frei in ihrer Runde sitzen,
wirst Du ihre Sprache bald verstehn.
Willst Du wissen, was den Specht beschwingt,
klopf die Bäume ab, mit klarem Köpfchen.
Sind "die Guten" erst im bunten Töpfchen,
ahnst Du, wie Kontakt mit "Fremd" gelingt.
Wie der Hase läuft (und manchmal fällt),
ob Herr Specht beim Nicken sich verpickt,
wer im Herzen richtig, (taktvoll) tickt,
wandert wachsam durch die weite Welt.
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Tango











