ausgedauert - Sestina
Ein Stillesein umstreichelt starre Leeren,
im Ausgebrannten Kräfte zu beleben,
Erschöpftem eine Ruhe zu bescheren,
als dürfte sich ein Warten matt ergeben
und müßte nicht mit Lautem sich beschweren. -
Den Einsamblick im Ringen zu erheben,
die Seele einmal nur empor zu heben
hinein zu trinken Fülle, wenn die leeren
Versprechen stumpfes Handeln nur erschweren,
bewußt den Durst der Wüste zu durchleben,
als könnte schon der Wunsch ein Glück bescheren
im einfach In-die-Stille-sich-Ergeben.
Es ist, als müßte „etwas“ blind-ergeben
sich anvertrauend beugen im Erheben
der Hände, die sich zage öffnend leeren,
erglaubend, sie mit Hoffen zu beleben,
wenn auch die Zweifellasten sichtbeschweren
und lähmend Nebel noch im Schlaf bescheren.
Was wäre DIR in Nächten Lichtbescheren,
im Harren, Dich dem Schicksal zu ergeben?
Und wenn im Finstern Ängste Dich beschweren,
wer könnte DEINE Blicke schutzerheben,
als dies Gestreicheltwerden durch die Leeren
begegnend gegenwärtig zu beleben.
Im Ein-Gemachten kann sich aus Er-leben
von Wandel ein Er-Füllendes bescheren,
als wenn Gelassenheiten sich ergeben,
um Raum zu schaffen zwischen bangen Leeren.
Gewartet-Werden kann der Last entheben,
von selbsternanntem Bürdenlos entschweren.
Ich lasse leicht die Stille mich beschweren,
im Schweigen ein Geheimnis zu erleben,
als könnte mir der Glaube Mut bescheren,
in Zuversicht den Blick empor zu heben. -
In dieses Warten will ich mich ergeben,
um auszufüllen jene stummen Leeren.
Im Stillen tiefste Leeren zu beleben,
als könnten sie - ergeben - Raum bescheren,
erlaubt im Schweren das Gemüt zu heben.
.
Sonett 14/51
Der Ast, an dem der Ehrbegierde Klammern
beim Klettern in die Höhe tief sich neiget
zu beugen, was der Ehre Geiz bezeuget,
im Sich-Verlieren rühmend zu bejammern
die Einsamkeit in suchtgefüllten Kammern,
wo unerbittlich-rastlos sich verzweiget,
was - nicht vertraut - die leere Macht verschweiget,
um fester an dem dürren Ast zu klammern,
der langsam sich im reuevollen Ringen,
am Selbstbetrügen scheingewahrt zerbrechend,
von schattenreicher Eitelkeit betrunken,
er wird verdorren, ohne Frucht zu bringen,
Gefallen außen suchen, selbst sich schwächend,
ergierend, was ihm leblos zugewunken.
Es lohnt sich
Ist die Lage auch verfahren, Dein Versagen noch so schwer,
geben Menschen, Therapien keine einz´ge Hoffnung mehr,
werden Schulden und Probleme unerträglich große Last:
Wisse, daß in Jesus Christus Du den Heiland vor Dir hast!
Alles wird durch Jesus möglich, denn Er ist ja Gottes Sohn!
Seine Hand ist ausgestrecket, laufe nicht von Ihm davon!
Rufe Ihn bei Seinem Namen! Laß Ihn einfach in Dein Herz!
Und Er wird sich Dein erbarmen, Dich begleiten durch den Schmerz!
Nenne Jesus all die Sorgen, sage Ihm von Deiner Schuld!
Und Er wird Dir gern vergeben. Jesus hat mit Dir Geduld!
Aus dem Nichts, so steht geschrieben, macht er Neues. Sage Ja!
Denn Er ist nicht nur im Leben, sondern auch im Sterben nah!
Noch bevor Du ausgesprochen, was Dich Tag für Tag bedrückt,
hat Er Dich schon längst verstanden und ist nahe Dir gerückt.
Denn der Herr, Er kennt die Seinen, ihre Lasten, ihre Not.
Seine Augen wollen leiten Seine Kinder bis zum Tod.
Was im Leben zu erreichen, bleibt vergänglich, ohne Wert.
Doch wer Jesus gibt sein Leben, dem hat Wunder Er beschert!
Denn was hilft es Dir im Dasein, wenn Du alle Dinge hast,
und die Seele doch verlierest, ew´ges Leben auch verpaßt.
Womit willst Du sie erkaufen und sie lösen dann? Mit Geld?!
Zur Vergebung Deiner Schulden, reicht es nicht in Gottes Welt!
Diese Schulden hat getragen Jesus schon auf Golgatha!
Und Er will sie Dir vergeben, wo Du kindlich sagst ein Ja!
Schlägst Du diesen Weg mit Jesus aus dem tiefsten Herzen ein,
wirst Du niemals es bereuen, denn es lohnt sich Christ zu sein!
„Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, womit er seine Seele auslöse? Denn es wird geschehen, daß der Menschensohn kommt in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln, und dann wird er einem jeden vergelten nach seinem Tun.“ aus Mt. 16
Es hat geklopft
Du hörst die Stimme. Sei bereit!
Verweil´ nicht in der Dunkelheit
der Wüste, in Gefangenschaft.
Die Stimme ruft in Deine Nacht.
Sie warnt und fordert laut Dich auf
zur Buße Deiner Sünden Lauf.
In Deiner Seele nicht zu Haus´,
- der leeren Einsamkeiten Graus -
verweilst und wanderst Du verirrt,
und fühlst verbannt Dich und verwirrt.
Betrübnis lastet wie ein Stein
auf Deinem Herzen, Deinem Sein.
Das Leid, es schreit aus all der Tat,
die selber es verschuldet hat.
Der Kummer nagt, so kalt und hart,
wo vieles bliebe ihm erspart
an jenem, da Kontroll´ versagt´
und der Charakter ungeplagt
die Schuld beging. Das ist ihr Los!
Der Schlund der Sünde, wüstengroß!
Du sprichst sie klein, Du machst Dir vor?
Du feiger Narr, Du armer Tor!
Die Sünde unterliegt der Macht,
die Satan immer neu entfacht.
Der Fürst der ew´gen Finsternis,
er bringt zu Fall, und sei gewiß:
Solange Du die Sünde tust,
solange Du im Feuer ruhst
des Todes! Beides Leib und Geist,
sie bleiben einsam und verwaist;
und das nicht nur zur Lebens-Zeit.
Der Tod, er brennt in Ewigkeit!
Du hörst der Liebe Stimme NOCH.
Sie ruft vom Himmel, kennt Dein Joch.
Sie will Dir Trost sein auf dem Pfad,
auf dem sie Dir im Trotzdem naht.
Denn Jesus, Er vergißt Dich nicht!
Wo Deine Schuld, war Sein Gericht!
Denn Gott, Er liebt die Menschen sehr,
drum gab Er Seinen Sohn auch her
für Dich, für mich, für alle Welt,
damit sie nicht ins Dunkel fällt.
Das Kreuz, es hat die Nacht erhellt,
damit Dein Leben ewig hält.
Er gab Sein Leben für Dich her,
für das, was Du verursacht, schwer.
Du hast die Wahl, Du legst sie fest,
wo Du Dir selbst Dich überläßt.
Das Elend in der Wüste will
Dich ja als Opfer. Sei nur still!
Denn Du bist Täter jeder Tat,
die keiner sonst verschuldet hat!
Sie ruft, die Stimme, hörst Du sie?
Wo Sehnsucht zwingt Dich in die Knie?
Du schläfst, sie klopft an Deine Tür.
Vergebung will sie schenken Dir!
Wo Schatten Sonnenlicht erstickt,
da braucht es Reue, die erblickt
ihr schuldbeflecktes Seelenkleid.
Zum Himmel schreit: „Es tut mir Leid!“
Die Buße reicht nicht im Gericht.
Sie spricht nicht frei vom Schuldgewicht.
Das kann für Dich nur Golgatha,
wo Jesu Kreuzestod geschah.
Und dann, erst dann, bist Du versöhnt,
wo Deine Schuld Ihn hat verhöhnt.
Drum nimm im Glauben dieses an!
Das Wüstenleben endet dann.
Die Lebens-Wege ebnen sich.
Und Er, Er läßt Dich nicht im Stich!
Drum schaff´ die Stolpersteine fort,
dann wird es licht am wüsten Ort.
Und wenn Dir dunkle Täler blüh´n,
die Selbstgefälligkeit muß flieh´n!
Genau wie sonstiger Konflikt,
gelöst, bereinigt nicht erstickt.
In Ordnung bringen, kein Verzug!
Denn diesen lebtest Du genug!
Die Stimme bleibt, Du hörst ihr Wort.
Sie schenkt Dir Hoffnung, bleibt Dir Hort,
sofern Du frei Dich ändern läßt,
zieht Frieden in Dein Wüstennest.
Und dann erlangst Du Sicherheit,
und lebst nicht die Vergänglichkeit.
Und ob die Welt mit sich entzweit,
vernimm den Ruf zur Ewigkeit!
Ein Lebenshaus, auf Sand gebaut,
es hat die Wüste nur geschaut,
wo jeder Durst zuletzt erstirbt,
obwohl die Stimme ihn umwirbt.
Wenn Jesus kommt, Er ´spätet nicht,
dann kommt Er sichtbar zum Gericht,
in Seiner Macht und Herrlichkeit.
Der Mensch, er halte sich bereit!
Wohl denen, die im Glauben sind,
die nimmt Er gnädig an als Kind.
Die Werke zählen vor Ihm nicht.
Es ist der Glaube! Dem verspricht
der Gottessohn von Golgatha
die Herrlichkeit, die keiner sah.
Er steht auch JETZT vor Deiner Tür
und klopfet an. Es liegt an Dir.
Du hörst ja Seiner Stimme Wort,
und willst Du nicht, so schick´ Ihn fort.
Mit denen, die Ihm aufgetan,
da hält er Abendmahl fortan...
Die Tränen wischt Er ihnen fort.
Es ist der Friede Heimatort.
frei nach Offb. 3, 20: „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.“
