blickerstarrt
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Wie eisern suchst Du blickverlorn zu blenden,
wo seelenlos der Spiegel längst umsteint
den Krug zerbrach, der tränenloser weint,
um blinde Hilfeschreie auszusenden,
als könnte schon im Drohen ab sich wenden,
was vordem Du in arger List vereint
in Winterstarre, sicht- und lichtverneint
zu lauern, ob sich Wärmequellen fänden,
um auszusaugen, was sich liebend reichte
als Hand, Dir ein Vertrauen zu verkünden. -
Und ob Dir meine Augenzungen schauen
ins Tiefste, da die Not im Frost erbleichte,
es mag sich Dir in Einsamkeit ergründen,
sofern Dein Herz aus Eis beginnt zu tauen.
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Anleitung zum Ruf-Ruinieren;-)
Angeschafftes zu bewerben
braucht es oft der Seele Scherben,
Die verhökert hinterm Hause
selber dann der Kunstbanause.
Bloß die Scherben bleiben liegen,
wenn sie keine Kinder kriegen,
um die Knete abzustauben,
wenn sie denn dem Krämer glauben,
wo sie dann die Scherben kaufen,
für ´nen Groschen und ´nen Haufen
„Schreidichaus- und Schmachtgeschichten“,
die im fälschenden Erdichten
sich durch Eigenwerbung lobten
und den Aufstand dann erprobten,
weil sie lächerlich sich machten,
wo sie Heuchelei erdachten.
Werbung, die sich SO tut zieren,
kann so manches ruinieren:
Erst den Ruf, die Schlages-Zeilen
- die voraus ja beide eilen -
dann den Kreis der engsten Freunde
und die ganzen Zeitungsfeinde,
die sich nun berufen fühlen,
in dem Schlamm herumzuwühlen.
Die Moral von der Geschichte:
Mache Deinen Ruf zunichte
durch das dirnengleiche Werben
für die selbst geschlag´nen Scherben.
