trotzdem

 

Noch muß die Ungeduld sich wartend fügen,

in atemloser Spannung sich ergeben;

noch darf ein Vorgeahntes sich begnügen

mit dem, was die Geschicke wandelnd weben

aus all den Mosaikzerbrechlichkeiten,

die unberechenbar Momente zieren,

als müßten sie in Unvergänglichkeiten

verweilen, um sich haltlos zu verlieren.

 

Was soll´s! Die Freude laß ich mir nicht rauben.

Als Gast in meiner Seele darf sie trinken

aus jenem Glas, das nicht zerbricht im Glauben.

Auf beiden Seiten wird sie dann nicht hinken.

Und ob sich´s lohnt, ich will es nicht ergründen,

dem Jetzt mein Lächeln schenken, ohne Schranken.

Es wird die Hoffnung sich mit dem verbünden,

der auch in Ungewißheit weiß zu danken.

 

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Sommer-Regen

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Sommerregen - Zeit zum Träumen. -

Wonnereiches Stillesein -

keinen Tropfen zu versäumen,

zu genießen ganz allein,

sich dem Takt der Himmelstränen

hinzugeben, zugedeckt.

Jeder Tropfen wird erwähnen,

wieviel Hoffnung in ihm steckt.

 

 

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