mutbeschwingt

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Aufbricht der Tag und tapfer trägt

Er hoch das jugend-lichte Haupt,

Das - zuversichtlich, mutgeprägt -

An wahre Wunder kindlich glaubt.

 

Die Sorgen läßt er - trotzbeschwingt -

Zuhause, strahlt sein Dankes-Licht,

Das mancher Seele Nacht durchdringt

Und hell besticht.

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Idee

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Ich baue noch ein kleines bißchen weiter

an meinem Felsenhaus aus Zuversicht,

solange mir die Hand noch Trotzdem schenkt,

 

um - wenn mir dann die steile Lebensleiter

ein Wunder schickt ins müde Augenlicht -

zu danken, daß der Mut ins Ja mich lenkt.

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Katzen-Frühstück

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Was ja sonst die Morgenstund,
hatte Tango heut´ im Mund,
denn für ihn war´s sicher Gold.
Dem sei hier Respekt gezollt:

Sitze sinnend am PC.
Denke so bei mir: Juchhe!
Welch ein sonnig schöner Tag!
Was der heut wohl bringen mag?
Und ich ahne Böses nicht,
als am Fenster das Gesicht
meiner Katze jäh erscheint,
starr, als hätt´ sie mich gemeint.

Augen aufgerissen weit. -
Knurrt - als wär´ sie nicht gescheit.
Schwarzes Fell ist aufgestellt.
Fehlt nur, daß sie auch noch bellt.
Krallen drohend ausgefahr´n.
Welch ein seltenes Gebar´n.

Ohren spitz, empfangsbereit,
Mäulchen aufgesperrt und breit.
Und dazwischen grau und grün,
fast ein Sandwich, wie es schien:
Eine dicke fette Maus,
Sichtlich war´s mit ihr schon aus.
Dazu Kleeblatt als Dekor.
Tango hat beim Fraß Humor!
Und als wär´ das nicht genug,
wollt´ er ´rein mit Beutezug.
Doch ich hatte schon mein Mahl,
daher gönnt´ ich ihm die Wahl.

Stunde später an der Tür,
dafür hab´ ich ein Gespür,
lag nicht etwa halbe Maus,
sondern nur das Kleeblatt aus;-)
Somit weiß ich jetzt Bescheid,
hege keinen Futterneid.
Doch mit Teilen ist da nix.
Dieses lernte ich heut´ fix.
Die Moral von der Geschicht:
Blättchen Glück, das für sich spricht.

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das ist Tango das ist Tango
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Filou hört zu

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Geholfen hast Du vielen, wenn es keiner sah.

Gesprochen hast Du nur mit einem, der´s bewahrt.

Filou, der Kater, spürte, was so still geschah

und nur dem eig´nen Herzen je sich offenbart,

 

darin ein Helfen ungeseh´n sich einfach schenkt,

bewußt dem Lob, der lauten Ehre sich entzieht

und nicht an Dank für Selbstverständlichkeiten denkt.

Filou, der Kater, ahnte schon, was dann geschieht,

 

erkannte gleich, wenn ohne Worte Du bedacht

ein nicht geteiltes Wissen wirken läßt wie Saat,

wo leise wächst, was manchmal doppelt Freude macht.

Und als Vertrauter schnurrt Filou ja stets parat.

 

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"Kraul´ und wisch!"

 

Egal, wohin ich gehe,

es geht der Kater mit.

Und - wie ich ihn verstehe -

erhält er SO sich fit.

 

Er merkt sich meine Plätze,

und findet meine Spur.

Sobald ich mich ´mal setze,

dann heißt es Streicheln nur.

 

Und würd´ ich dort verweilen,

er blieb´ am selben Ort.

Und doch: ich muß enteilen,

sonst komm´ ich nicht mehr fort.

 

So gerne ich auch bliebe,

der Haushalt ruft - die Pflicht.

Bei aller Katzenliebe,

der Kater hilft ja nicht.

 

Im Gegenteil, er räkelt

sich dann auf Stuhl und Tisch.

Und wenn ich dann gemäkelt,

dann meint er: „Kraul´ und wisch´!“

 

 

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