kritikeck
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Es gibt sie noch die Kritichöre,
sie gucken kiebig in die Röhre,
solange bis sie Erbsen finden,
daraus sie spießig Stricke binden,
um diese listig arg zu drehen,
dem andern, wenn sie selber stehen
auf Schläuchen, sich gekonnt blamieren
und köstlich selbst sich karikieren.
So zerren, zicken sie und zupfen
an Strophen, Worte auszurupfen
wie Gänseblümchenblütenblätter,
natürlich hämisch; um so netter
gelingt es ihnen dann zu loben,
- obgleich sie innen brodelnd toben -
den Stengel, der als Rest geblieben,
als hätte sie der Neid getrieben.
Wer solche Kritikanten sichtet,
beachte, was sie selbst erdichtet.
So braucht sich keiner zu genieren
und kann die Nörgler ignorieren,
die manchen Speichel lecker zieren,
um dann die Nerven zu verlieren.
Komplexe, die sie erst kaschieren,
die lassen dann sich kaum negieren.
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Das war schon immer so!
Phari ist mal wieder satt, - übersatt vom fetten Essen,
denn er hat das ganze Recht - mit dem Löffel aufgefressen.
Fühlt sich jetzt noch eingeschränkt, - kann sich kaum ein Stück bewegen.
Denn sein Hals ist ganz erstarrt, - muß sich erst mal wieder legen.
Enge Stirne zieht sich zu. - Dicker Kopp ist ganz geschwollen,
denn er wurde konfrontiert - mit der Wahrheit, dieser vollen;-)
Und dann hat er sich verstockt. - Beine bockten eselsmäßig.
Plötzlich stand der Geist noch still, - der so heuchel-selbstgefräßig.
Störrisch haut er auf den Tisch, - will dem Nächsten DAS zufügen,
was er selber gar nicht mag. - Lieber tut er sich belügen.
Standpunkt sturt ihn bohrend an. - Starrer Sinn will lieblich scheinen.
Denn er sieht sich voll im Recht, - unnachgiebig laut zu weinen,
weil er´s nun mal besser weiß! - And´re MÜSSEN das verstehen!
Schließlich tut er scheingeheilt, - sonntags in die Kirche gehen.
Steifer wird der starre Hals. - Die Verbohrtheit dummt sich leise.
Irren tun die andern nur. - Phari pflegt die weiße Meise;-)
Doch er sieht den Vorteil auch: -> Tote brauchen nicht erstarren.
Somit hat er´s hinter sich. - Kann schon lebend starr verharren.
Starren Blickes, unversöhnt, - wird er seine Hand nicht reichen.
Lieber tut er engelsgleich, - um die andern Esel schleichen.
Überhebt sich altklug, dumm - über and´rer Leut´ Erleben.
Reitet auf Prinzipien rum, - muß belehrend höher schweben.
Oberlehrer, wortgeklaubt - schlauer Meier, Erbsenzähler,
spaltet Haare, teilt sie aus, - als Korinthenkackerwähler.
Neunmalkluger wichtig tut, - will vom Andern nichts verstehen.
Zeigt ihm lieber Fehler auf - die er selber tut begehen.
Seinen Balken trägt er stolz - mit dem starren Hals spazieren.
Sieht nur Splitter and´rer Leut´, - um sich köstlich zu blamieren.
Denn er braucht nach seinem Maß - nicht zu handeln, in dem Wissen:
Sich zu messen lohnt sich nicht, schließlich hat er klug geschissen...
Tango











