Wolken-Melodie (Terzanelle)

 

Wenn Wolken wundersam sich winkend wiegen,

dann läßt Erahnen Phantasie begleiten,

weil Worte sich dem flüchtig´ Flug nicht fügen,

 

Gedanken sich in freie Bahnen weiten,

vom Wind getragen Wege ein sich finden,

dann läßt Erahnen Phantasie begleiten,

 

Ideen sich zur Melodie verbinden

und Dunkel hinter Wolken darf erklingen,

vom Wind getragen Wege ein sich finden,

 

die neue Möglichkeiten mit sich bringen,

ein Licht am Horizont den Mut läßt wagen

und Dunkel hinter Wolken darf erklingen,

 

wo Empathie vernimmt ein wortlos´ Klagen,

wo Regenbogenfarben Trösten malen

und Licht am Horizont den Mut läßt wagen.

 

Dann zeigt sich bald der Sonne sanftes Strahlen,

wenn Wolken wundersam sich winkend wiegen

und Regenbogenfarben Trösten malen,

wenn Worte sich dem flüchtig´ Flug nicht fügen.

 

 

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Stillhalten

 

Es bleibt uns gar nichts übrig,

als letztlich stillzuhalten,

die Seele zu bewahren

vor greifendem Erkalten,

Bedeutungslosigkeiten

erkennend zu ergründen,

die Hoffnung festzuhalten,

noch Fehlendes zu finden.

 

 

 

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Abgrundtief

 

Sich hinein ins Dasein zu begeben,

tief in manchen Abgrund seh´n,

um die Traurigkeiten zu erleben,

prägt das seltene Versteh´n,

einen Menschen dorthin zu begleiten,

wo ein Trostwort nichts bewirkt;

mitzugehen in die Dunkelheiten,

wo sich Leid und Schmerz verbirgt;

ohne Mitleid dennoch mitzuleiden;

einen Teil des andern Last

willig tragen, keine Mühe meiden,

bis das wunde Mal verblaßt;

auf sich selber einmal zu verzichten,

schweigen, wo kein Wort genügt;

nach des andern Wesen sich zu richten,

zuzulassen, was sich fügt.

 

 

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