Sandruinen

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Entlang den Sandruinen führen Furchenpfade

verästelt durch entblößte Erdenhaut,

als hätte sich die Leere angestaut.

"In Reuewüsten dürstet Einsamkeit, Nomade!"

 

Ermattet weilen Hoffnungsschimmer am Gestade

erlösenden Erbarmens, wie ein laut-

gehauchtes Echo, das sich nicht mehr traut,

dem Möglichklang der Überlebenschance-Ballade

 

Gehör zu schenken. Durch die Endlichkeitfassade

entschweigt sich ein "Wo bist Du, der mich schaut,

der mich befreit aus Staub- und Aschehaut?"

"In deiner Leere, Mensch, ist Fülle meiner Gnade!"

 

 

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