Die Zeit ist nahe!
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Wehe denen, die auf Erden wohnen!
Wenn der fünfte Tuba-Ton erschallt,
noch bevor sein Donnerruf verhallt,
wird die Welt zur Bühne für Dämonen.
Hörst Du das Rauschen gebrochener Schwingen,
wie sie den Engel des Unglücks umschlagen?
Ihm wird der Schlüssel zum Abgrund gegeben,
wo die Verdammten die Hölle durchleben.
Während sie Schilde wie Heuschrecken tragen,
sind sie gerüstet, um Unheil zu bringen.
Riechst Du den Rauch, der die Schrecken begleitet,
welche dem Bodenlos gierig entweichen,
weiberbehaart und human zu bestechen,
Irregeführte durch Schmerzen zu schwächen,
wie sie skorpiongleich ihr Opfer umschleichen,
wenn es auf Wellen der Gottlosen reitet?
Schmeckst Du die höllischen Qualen der Narren,
die sich aus Torheit wie Götter verhalten?
Wie sie sich wünschen, den Tod zu umarmen!
Nicht mal der Tod hat für Heuchler Erbarmen,
weil sie sich selbst ihr Verderben gestalten,
wenn sie im trostlosen Treiben erstarren.
Siehst Du das "Nein!" auf den Stirnen der Heiden,
wie sie sich reuelos krümmen und winden,
während Dämonen sie jagen und plagen?
Niemand erhört der Gepeinigten Klagen,
weil sie sich weiter an Bosheiten binden,
statt sich für DEN, der sie schuf, zu entscheiden.
Irrwahn wird die Spötter jäh erfassen,
denn sie zeugten Ungerechtigkeit,
hegten Wohlgefallen an dem Leid
derer, die den Turm der Lüge hassen.
Wehe denen, die auf Erden leben!
Wenn der sechste Tuba-Ton erschallt,
Lechzend lauern schon im Hinterhalt
Mächte, die ihr Haupt zum Kampf erheben.
Vom goldnen Altar, den Gebete umringen,
ergeht der Befehl an den sechsten Gesandten,
die Fesseln der Engel am Euphrat zu lösen,
damit sie, mitsamt ihren abgrundtief bösen,
dämonischen Horden, vom Zorne Entbrannten,
den Krieg in die Welt der Verlorenen bringen,
auf daß sich Verstockte besessen vernichten,
von Abermillionen Verfluchten getrieben,
einander zu töten, barbarisch zu schlachten,
ein Drittel der Menschheit durch Tod zu entmachten,
als hätte der Satan ihr Los unterschrieben,
damit seine Sklaven ihm Bilder errichten.
Götzendienst als Zeitvertreib,
Kindermord im Mutterleib,
weiß bemalte Zauberei,
religiöses Einerlei,
Diebstahl, Unzucht, Dämonie
führen trotz Gericht Regie.
Selbstvergöttert tanzt der Tor
durch den Todeskorridor,
wo die Spötter Trug erdichten. -
Ob sie Buße tun? Mitnichten!
Göttliches Walten,
Zuflucht und Hort.
Kompaß zur Ewigkeit.
Bleibendes Wort.
Nichts kann dich halten.
Nichts jagt dich fort.
Blüte, die durch die Zeit
nimmer verdorrt.
Sei den Entgleisten
mahnendes Licht.
Deine Gerechtigkeit
wollten sie nicht.
Ja, sie umkreisten
- ohne Gesicht -
Totes, das Galle speit.
Trug, der zerbricht.








